Freitag, 4. März 2011

Nostalgia - Part 187 Rebellion Festival @ Blackpool, Windergardens 7.-10.2008

Fred und Alan 

Alan und Chris
Das zweite Mal in Blackpool. Diesmal war es anders und besser...auch wenn ich ein Problem mit aus dem Urlaub mitgebracht habe: "Hatte Rücken".
Ich flog direkt nach Manchester und wurde von Alan am Flughafen abgeholt. Mit ihm, Chris und Fred fuhren wir nach Blackpool und hatten alle das gleiche Hotel. Und das war klasse. Gemeinsames Frühstück...gemeinsame Planungen...und einen netten Hotelbesitzer, der selbst das eine oder andere Konzert auf dem Festival besuchte.
Zudem: koordinierte Pubbesuche und daher auch jede Menge Spaß.

Auf diesem Festival habe ich natürlich mehr Bands gesehen als jetzt hier benannt. Aber die hier angeführten Konzerte sind die, die ich komplett gesehen habe. So hatte ich u.a. auch bei den UK Subs, den Vibrators, Agnostic Front - ganz widerlich! - und einigen anderen reingeguckt.

JC AND THE DISCIPLES
Auf dieses Konzert habe ich mich gefreut: JC Caroll war der Gitarrist der Members - und diese Band habe ich immer toll gefunden. Die ersten beiden Alben sind grandios und sie stehen für mich für ein Sommergefühl in Düsseldorf der frühen 80er Jahre.
Die Band bestand aus einem Trio und JC Caroll ist ein netter, älterer Herr, der es irgendwie noch drauf hat - und er spielte natürlich auch das eine oder andere Members-Stück:

New English Blues
20th Century Boy
Love in Vain
I aint gonna be your bi*** No More
Midlife Crisis
Pretty Vacant
The Model
Solitary Confinement
Sound of the Suburbs

JC CAROLL (ACOUSTIC)
Am darauf folgendem Tag spielte JC Caroll noch einem Gig auf der Akustik-Bühne: mit einer witzigen Setlist: da war alles drin...House of the rising Sun bis zu Anarchy in the UK. War witzig.

Sam Hall
Anarchy in the UK
House of the Rising Sun
English Girls
Sound of the Suburbs
Offshore Banking Business
The Nightshift
The Streets of Whitechapel

PINK HEARSE
Das war eine Mädchenband aus Blackpool. Das erste Konzert, das ich auf dem Festival gesehen haben. Die waren cool drauf. Ein wenig prollig...aber gar nicht schlecht.

MIKE SCOTT (ACOUSTIC)
Ich kann mit dem eigentlich gar nichts verbinden. Mir sagte - so glaube ich - Chris (Alan's Sohn), dass der wohl gut wäre. Es war ein solider Akustik-Set...aber ohne Nachhaltigkeit.

ARTURO LURKER (ACOUSTIC)
Bei den Lurkers kann man ja gespaltener Meinung sein. Arturo ist aber besonders. Der hat nicht nur eine wunderbare Stimme. Was der solo da auf der Bühne bringt, ist schon ziemlich genial. Es war unterhaltend und musikalisch vom Feinsten:

?
California Hippie Murders/I wanna be sedated
Prehiustoric...
Is it Love or Food Poisning
Folsome Prisom Blues (Johnny Cash)
Hook
Touchy
Punk brought us together but Cpountry took us apart
Ring of Fire (Johnny Cash)
Sonic Boom Six

SONIC BOOM SIX
Sie haben meinen Erwartungen, die durch das Wasted-Festival 2006 genährt worden waren, übertroffen. Diese Band ist unglaublich. Es war nichts anderes als eine große Party, bei der die Leute in der Halle schier ausflippten.
Es ist wieder dieser unglaubliche Mix aus Punk, Ska und Hip Hop und allein der Anblick dieser wunderschönen Sängerin macht Spaß:

Meanwhile, back in the real World
The strange Tale of Sid the Strangler
Bigger than Punk Rock
Tell me something that I don't know
?
Sound of a Revolution
Northern Skies
Piggy in the Middle
All in
For 12 Weeks, the city is theirs

SUBWAY SECT
Diese Band ist eine Legende. Und Legenden halten nicht immer das, was man dann von ihnen erwartet. Das Konzert war gut, aber alles andere als hinreißend. Es gibt eben Bands, die es nicht mehr wirklich bringen. Nach dem Gig kann ich jetzt sagen, dass ich Subway Sect gesehen habe. Mehr als eine Fußnote ist das aber nicht:

We Oppose All Rock 'n' Roll
Birth and Death
Stand Back
Ambition
Stool Pigeon
Enclave
Derail Your Senses
I'm Not Watching the Devil
That Train
Stayin' Out of Touch
Nobody's Scared
Rock and Roll Even
Exit - No Return

BOOMTOWN RATS
Ich hatte die Originalbesetzung 1981 in Essen gesehen. Als ich die Band im Lineup entdeckte, hatte ich mich doch sehr gewundert. Kaum noch jemand von der ursprünglichen Band. Aber was solls: es war gut. Unterhaltsam und: das eine oder andere Lied haben sie witzig umarrangiert.

Close As You'll Ever Be
Looking after No. 1
Neon Heart
Mary of the 4th Form
Joey's on the Street again
Someone's looking at you
Live Clockwork
She does it right
Riot in Cell Block No. 9
Rat Trap
She's so modern
I don't like Mondays

REZILLOS
Meine Helden! Das ist eine der tollsten Punkbands der frühen Stunde. So war ich überglücklich, beim Merchstand einen Hoody der Band kaufen zu können. Den trage ich nach wie vor mit Stolz und freue mich daran, dass kaum jemand diese Band kennt.
Die Band hatte sich gut gehalten und sie haben all die alten Stücke mit Schwung hinbekommen: Respekt. Das war schon toll. Und die Meute tobte. So soll es sein.

BABY BOOM
Das ist die Akustik-Version von Sonic Boom Six. Anders und doch ähnlich. Nur eben nicht so wild:

Passing Through
Sister
Play or less be a bit nervous
I wish I could smile
Northern Skies
Flower
Scatterbrain
?
Give it up
It's got to be perfect

NICK CASH (ACOUSTIC)
Ich mag 999. Ich gucke mir die immer wieder gerne an. Ich mag auch Nick Cash. Er ist ein netter Kerl. Und doch muss ich sagen, dass es irgendwie Längen hatte.

Feeling Alright With The Crew
Inside Out
You're Number Is My Number
Pirate Love (Johnny Thunders)
Let's Face It
No Pity
Little Red Riding Hood
Obsessed
Emergency
Boiler
Nasty Nasty
Homicide

TV SMITH (ACOUSTIC)
WAs soll ich sagen. Genial wie immer. Eben: TV.

Get It Now
Gary Gilmore's Eyes
On Wheels
My Place
Together Alone
Not In My Name
Bring The Bull Down
Lion And The Lamb
Expensive Being Poor
1Weak Glue
1Immortal Rich
1Bombsite Boy
1In The Arms Of My Enemy
1Warming Up
1No Time To Be 21
1Bored Teenagers
One Chord Wonders
Encores
New Church
Only One Flavour

STEVE DREWETT (ACOUSTIC)
Es war ok. Am gleichen Tag hatte ich noch das Horrorerlebnis mit Steve Drewett: er saß im Pub neben uns und ich bat Alan, eine Foto von ihm und mir zu machen und ich sprach Steve Drewett an. Der erwies sich aber als arroganter, selbstverliebter Idiot, der mir an die Backe laberte, dass er der Größte sei usw. Es war unerträglich und ich versuchte, aus der Nummer wieder rauszukommen. Unschön.

JB CONSPIRACY
Das war ein Zufallstreffer. Ich hatte vorher Sonic Boom Six gesehen und die haben auf diese Band hingewiesen: Ska-Punk - absolut druckvoll...tolle Songs. Ich habe mir dann später die CD der Band via iTunes runtergeladen - die CD war nur über England zu einem fürchterlichen Preis zu bekommen.

Das waren die Songs:
This Machine
Nothing You Can Do
?
?
Going Up And Smoke
Public Eye
Riot Bloc
Pipe Down

THE KING BLUES
Das war auch eine Zufallsentdeckung. Chris meinte, dass die gut wären - und das waren sie auch. Frisch, unterhaltsam und politisch korrekt. Ich habe mir dann direkt die beiden CDs der Band geholt. Leider haben sie bisher nie außerhalb Englands gespielt.

Let's hang the Landlord
Mr. Music Man
My Boulder
?
The Streets are ours
Save the World, get the Girl
?
?
NEVILLE STAPLE
Das war wieder das Specials Light Programm. Tanzen bis zum Abwinken. Cool.

Intro/Man at C & A
Monkey Man
Simmer Down
Rat Race
It's you I'm talking to
A Message to you Ruby
Gangsters
The Lunatics have taken over the Asylum
Johnny be good
Concrete Jungle
Too much too young
Ghosttown
Do the Dog
Nite Club
You're wondering now

THE SWEET
Damit ist ein Jugendtraum wahr geworden.Ich war als Teenager Sweet-Fan und ich ahbe die Band nie gesehen. Auch wenn jetzt n ur noch Andy Scott dabei war: egal. Die kamen aber ein wenig verunsichert auf die Bühne. All die Punks. Aber für uns alle im Publikum war das unsere Musik aus Jugendtagen. So war es dann auch eine große Party...alle sangen mit und ertrugen auch das Keyboard und das Trommelsolo.

Hell Raiser
?
Wig Wam Bam
Teenage Rampage
Love is like Oxygen
Action
Block Buster
Fox on the Run
Set me free
Drummer Solo
Ballroom Blitz


Die Rückfahrt gestaltete sich dann doch ein wenig stressig: als alles gepackt war, kam Alan mit der Nachricht, dass sein Auto nicht anspringen würde. Das Teil machte gar nichts mehr. Mit dem Zug nach Manchester war es längst zu spät und ein Taxi hätte 150 Pfund gekostet. So machte ich mich schon langsam mit dem Gedanken vertraut, dass ich meinen Flug verpassen würde. Dann sprang das Auto doch noch an und wir fuhren mit tendenziell überhöhter Geschwindigkeit zum Flughafen. Da bin ich dann mit dem Koffer zum Schalter gelaufen (und das mit meinem kaputten Rücken!) und ich habe meinen Flieger wirklich im letzten Moment noch erreicht.

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