Dienstag, 17. Mai 2011

Manic Street Preachers @ Amsterdam, Melkweg 14.5.2011

Die Karten hatten Erik und ich schon länger - zwischenzeitlich haben wir uns geärgert, weil am gleichen Abend Glasvegas in Köln (also direkt um die Ecke) spielten. Am Tag selber hatte ich dann erst doch keine so rechte Lust...aus verschiedensten Gründen. Wir sind aber doch gefahren: 2 1/2 Stunden. Das Parkhaus lag zehn Stationen mit der Straßenbahn entfernt. Stressfrei! Nach ein paar Runden durch das Zentrum und einer Pommes kamen wir dann ins Melkweg. Netter Laden. Und es war total voll.
Manic Street Preachers


Die Vorband kam aus Belgien und war so dermaßen schlecht, dass ich überglücklich war, als die nach einer knappen halben Stunden aufhörten und sich trollten.
Die Manics kamen dann 21.20 auf die Bühne. Es war klar, dass es ein Best-of Set werden würde. Ich hatte am Morgen schon die Setlist aus Hamburg gesehen. Letztlich spielten sie fast den gleichen Set. Hatten sie in Hamburg mit "Found that Soul", starteten sie jetzt mit Slash'n'Burn - und statt "Marlon J.D." spielten sie "Of Walking Abortion":

Slash'n'Burn
Your Love Alone Is Not Enough
Motorcycle Emptiness
(It's Not War) - Just The End Of Love
Life Becoming A Landslide
Enola / Alone
My Little Empire
Faster
Stay Beautiful
Postcards From A Young Man
You Stole The Sun From My Heart
Of Walking Abortion
Motown Junk
If You Tollerate This Your Children Will Be Next
The Everlasting
The Masses Against The Classes
Let Robeson Sing
Some Kind Of Nothingness
Suicide Is Painless (Theme From M*A*S*H*)
You Love Us
A Design For Life

Die Band war an dem Abend gut drauf. Im Gegensatz zu den früheren Konzerten, war James Dean Bradfield gesprächiger, wobei es schon wirklich schwierig ist, diesen Waliser auch wirklich zu verstehen. Allein die Ansage von "If you tolerate this..." hätte ich ohne das dann folgende Lied nicht kapiert.
Das Gute am Melkweg war, dass die Halle nicht so groß ist und dass es eben auch kein kleines Clubkonzert war, was für die Manics ein nicht passender Rahmen gewesen wäre. Und das Publikum hat mitgesungen. Was will man mehr.
Nur der Rückweg zog sich. Ich war um halb drei zuhause und mußte dann schon um sieben wieder aufstehen. Das war hart.

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