Mittwoch, 31. August 2011

Blackpool - Rebellion Festival (4.-7.8.2011): TV Smith

Leigh vor dem Auftritt
Trio
Duo
Und dann kam einer der Höhepunkte des Festivals...was ja irgendwie komisch ist, weil ich TV schon 40mal gesehen hatte. Aber alles der Reihe nach. Als nämlich klar war, wie die einzelnen Bands spielen würden, durchfuhr mich der erste Schock: zur gleichen Zeit wie TV würden die Outcasts spielen. Da war ernsthaft doof. Ich muß auch zugeben, dass ich phasenweise im Vorfeld mehr als hin- und hergerissen war. Anderseits: TV Smith ist quasi eine Selbstverständlichkeit. Und letztlich war es auch die richtige Entscheidung. Dieser Auftritt war ein Besonderer. Ein Faktor war, dass Leigh Heggarty mit TV auf die Bühne kam. Ich hatte die beiden ein Jahr zuvor beim Earthbound in Elland schon erleben dürfen. Hierbei ist anzumerken, dass Leigh Heggarty ein ungemein sympathischer Mensch ist. Er ist eher zurückhaltend und durch und durch freundlich. Zudem ist er ein brillianter Gitarrist. Und so war auf den ersten Blick eine gelungene Neuauflage jenes Auftritts. Aber es war mehr. Ich hatte das Gefühl, dass beide noch besser harmonierten. Und es war eine wahre Freude, beiden zuzugucken. Nun wurde dann aber ab der Hälfte des Sets das berühmte Sahnehäupchen aufgesetzt: Pascal Briggs, der z.B. 2009 schon als Support von TV fungiert hatte - eine deutsche Johnny Cash-Variante (gar nicht mal so übel!) - auf die Bühne kam. Und so waren es auf einmal drei, die ihre akustischen Gitarren traktierten. Und das hatte schon etwas Überwältigendes. Ganz egal, ob das alte Adverts-Stücke waren oder Songs vom neuen Album: das funktionierte so verdammt gut, dass das Publikum und auch die drei auf der Bühne strahlten. Dabei war - so glaube ich - allen da im Pavilion klar, dass das etwas Einmaliges gewesen ist, was sich da abspielte. Es gibt das eine oder andere Video davon auf YouTube wie z.B. das bezaubernde Lion and the Lamb. Allein dieses Video mag vermitteln, was da gewesen ist. Hinterher traf ich einen vollkommen erschöpften und zugleich glücklichen Leigh Heggarty, der - so vermute ich - schon ziemlich aufgeregt gewesen war. Der wird wie viele andere diesen Abend so schnell nicht vergessen. Wie gut, dass ich nicht zu den Outcasts gegangen bin!

No Time To Be 21
Bored Teenagers
Tomahawk Cruise
The Servant
Coming in to Land
Borderline
Expensive Being Poor
Man Down
In The Arms Of My Enemy
Lion And The Lamb
Lord's Prayer
Gary Gilmore's Eyes
Good Times Are Back
One Chord Wonders

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