Sonntag, 28. August 2011

Blackpool - Rebellion Festival (4.-7.8.2011): 999

...dem Jungbrunnen entsprungen
999 habe ich nun öfters gesehen. Im letzten Oktober war der Auftritt ok. Davor habe ich sie zweimal gesehen und da waren sie eigentlich ziemlich schlecht. Arturo fehlte, als Trio...und dann kommt dieses Best-of-Programm ziemlich mau daher. Von daher hatte ich ernsthaft überlegt, ob ich mir die Band überhaupt angucken solle. Anderseits: Nick Cash ist ein netter Kerl. Von daher blieb ich im Empress Ballroom, der sich nach Random Hand erst einmal fast völlig leerte und sich nun langsam wieder füllte.
Auch ein Phänomen. Das ist irgendwie so wie eine Völkerwanderung. Dauernd sind die Leute in Bewegung und die Sorge, einer der Konzertsäle könnte durch Massen blockiert werden, erfüllte sich nicht - es sei denn...und das ist die Ausnahme...es spielt als Headliner eines Tages Cock Sparrer und schon drei Stunden vorher lungern deren Fans herum, um ja im Saal zu sein bevor der wegen Überfüllung zugemacht wird.
Also 999. Dieses Mal hatte es etwas Überraschendes: die waren frisch, schnell und irgendwie war da etwas Lebendiges wieder zu spüren, was ich in den letzten drei Jahren vermisst hatte. Auch wenn die Setlist effektiv nicht großartig verändert war - eine große Routine: die Stücke machten Spaß. Auch Alan und Fred meinten nach dem Set sofort - unabhängig voneinander - dass das ja mal eine Sondermeldung gewesen sei. 999 im Jungbrunnen. Es wäre schön, wenn die sich das erhalten könnten.

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