Mittwoch, 7. September 2011

Blackpool - Rebellion Festival (4.-7.8.2011): The Astronauts

Mark Astronaut
Das Besondere an diesem Tag war, dass es noch besser werden sollte. Rückblickend war der Sonntag der absolute Hammertag. Worauf ich mich von Anfang an sehr gefreut habe, war der Auftritt der Astronauts. Ich erinnere mich noch sehr gut, dass ich von Martin - dem EA80 Sänger - irgendwann in den 80er Jahren ein Tape in meinem Briefkasten in Bochum fand. Auf der einen Seite war die erste LP von Red London und auf der anderen Seite die zweite LP von den Astronauts: All Done By Mirrors. Diese Seite der Kassette habe ich unendlich viele Male gehört. Es ist eine wunderschöne LP. Jahre später habe ich mir diese LP als CD sowie auch die CD des ersten Albums über ein griechisches Label aus Tessaloniki bestellt, was sehr abenteuerlich war: es dauerte ewig...Geld hinschicken...warten...warten und irgendwann kam dann das Päckchen. Nur nebenbei: CDs, die nicht von den Originalbändern gezogen worden waren, sondern analog von Platte stammen...aber sehr gut gemacht. Wie dem auch sei: 2006 hatte ich die Astronauts in Blackpool verpasst, da ich erst aufgrund der Terroristenwarnung (siehe Wasted Festival 2006) spät am Abend des ersten Tages in Blackpool ankam. Aber jetzt war es soweit.
The Astronauts
Mark Astronaut - der Sänger - sieht leicht verrückt aus. Ein eigenartiger Typ, der direkt nebem dem Mikro eine Box auf einem Tisch stehen hatte - als Monitor. Der hat wohl was mit den Ohren. Insgesamt eine sehr kauzige Erscheinung. Und dieser Kerl hatte eine extrem junge Band. Und die hatten es drauf. Es war im Blick auf die Newtown Neurotics das absolute Konstrastprogramm. Wo das da absolut nicht funktioniert hat, war es an dieser Stelle genial. Tolle Musiker, die ein Feeling für die Songs hatten. Absolut genial!
Die Band spielte eine Mischung aus alten und neuen Liedern. Dabei kamen gerade die alten Stücke so frisch und so voller Energie rüber, dass ich ernsthaft mit offenem Mund vor der Bühne stand. Alan, den ich überredet hatte, sich wenigstens die ersten beide Lieder anzuhören, blieb bis zum Schluß und war hoch erfreut, diese Entdeckung gemacht zu haben. Auf einem Blog habe ich nun gelesen, dass die Band noch in diesem Jahr ins Studio gehen wird. Ich bin jetzt schon gespannt: alles klang live so vielversprechend.

Und wie das so ist: voll war es nicht.
Und das spielten sie:

1.Bodies In The Bath
2.New Dixieland Blues
3.Heresy
4.Fly
5.Wild
6 Going Wild
7.Marching
8.Behave Yourself
9.Protest Song

Aber der eigentliche Höhepunkt sollte noch kommen...was für ein Tag!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen