Montag, 26. September 2011

The Specials @ Cologne, E-Werk 24.9.2011

Rude Boys
Auf dieses Konzert hatte ich mich sehr lange gefreut. Denn mit den Specials verbinde ich wunderschöne Erinnerungen. Ich weiß noch sehr genau, wie im Sommer 1979 in London war. Ich war drei Wochen dort und lebte in einer Familie in Enfield - im Nord-Osten Londons. In Top of the Tops lief Gangsters und ich war hin und weg. Ich kaufte mir die erste LP und lief auf Dauerrotation. Selten habe ich eine LP gehört, die von Anfang bis zum Ende "gestimmt" hat. Auch wenn ich ein Jahr später von der zweiten LP fast ein wenig enttäuscht war, ist auch "More Specials" ein Gigant. Umso schrecklicher war es, dass die Band nach dem grandiosen "Ghosttown" auseinander brach.
Nun haben die Specials 1980 in Köln gespielt. Im Januar. Ich schrieb damals am nächsten Tag eine der letzten LK-Klausuren, hatte kein Auto und es klag Schnee. Und nachdem dann die Reunion 2009 innerhalb von Minuten in England ausverkauft war, hatte ich jede Hoffnung begraben die Band noch einmal live erleben zu können. Und dann wurde Köln bekannt gegeben.
Was soll ich sagen: abseits der Tatsache, dass die Band sehr kurz gespielt hat - 70 Minuten - und dass sie alles andere als einen frischen Eindruck gemacht haben...es hat eine Mordsgaudi gemacht. Fast alle haben getanzt. Trotz der Routine kamen die Stücke gut rüber...

Enjoy Yourself (Reprise)
Do the Dog
(Dawning Of A) New Era
Gangsters
(Prince Buster cover)
It's Up to You
Monkey Man
Blank Expression
Doesn't Make It Alright
Rat Race
Hey Little Rich Girl
Concrete Jungle
Friday Night, Saturday Morning
Stereotypes (Part 1 &2)
Man At C&A
Do Nothing
A Message to You Rudy
Nite Klub
Little Bitch
Too Much Too Young
Enjoy Yourself (It's Later Than You Think)
Encore:
Guns Of Navarone
You're Wondering Now

Am Ende war ich nicht nur total durchgeschwitzt - ich war sehr glücklich. Auch wenn meine Knochen weh taten: es war ein wunderbarer Abend. Mit einem Live-Mitschnitt (25 Euro), den man sich am Ende direkt mitnehmen konnte, verließen wir glücklich und erschöpft das E-Werk. Geil!

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