Montag, 23. April 2012

Manic Street Preachers & Peace @ Cologne, E-Werk 22.4.2012

Die Manics
Die Manics kommen nicht so oft nach Deutschland. Sie haben zwar im letzten Jahr in Hamburg gespielt, aber davor war es fünf Jahre her, dass sie für den Rockpalast im April 2007 gespielt haben. Die letzte Tour liegt somit 10 Jahre zurück.
Die Manics sind nun eine Band, zu der ich immer gehen würde. Ganz gleich, was sie aktuell auf dem Schirm haben: sie haben noch nie enttäuscht und werden es wohl auch zukünftig nicht tun.
Das E-Werk war nicht ausverkauft. Sah es anfangs so aus, als wäre der Konzertbesuch eher mau, füllte sich nach und nach die Halle doch ziemlich gut. Und da es eben nicht ausverkauft war, war es nicht so fürchterlich eng wie z.b. im letzten September bei den Specials.
Peace
Als Vorband spielte eine britische Band, die den Namen "Peace" hatte. Wie Erik treffend vermerkte war es eine Mischung aus Two Door Cinema Club und Vampire Weekend. Die Band, die ca. eine halbe Stunde spielte, fällt für mich unter die Kategorie "Naja". Keine Begeisterung und trotzdem auch nicht schlimm. Jedenfalls war die Band um Längen besser als der Support im letzten Jahr im Melkweg.
Dann kamen die Manics. Witzig war, dass der Umbau fast länger gdauert hat als hinterher der Abbau. Als wir noch ein Bier am Ende tranken, war die Bühne ratzfatz leergeräumt. So schnell konnte man gar nicht hingucken.
Vor einigen Monaten hatten die Manics eines dieser Singles-Alben rausgebracht: National Treasures. Eigentlich so eine Unart, wo sich dann der obligatorische neue Songe drauf befindet - btw nicht der beste! - und wo man wieder in die Tasche greifen muss. Das einzig Versöhnliche dabei ist wieder einmal die unschlagbare Artwork. Darin sind die Manics Meister! Entsprechend stand das Konzert unter dem Label "Best of Singles". Und es war auch eine gute Mischung aus allen Alben der Band. Selbst vom - aus meiner Sicht grandiosen - Album "Lifeblood" spielten sie "The Love of Richard Nixon", das der Sänger einführte mit der Bemerkung, dass das die Single mit der schlechtesten Chartplatzierung gewesen sei. Nicht nur der Sound war gut, das Publikum sang recht textsicher mit und die Band schien Spaß zu haben. War James Dean Bradfield früher eher wortkarg, redete er diesmal einiges mehr - ohne aber dumm rumzulabern. Im Ganzen war es ein tolles Konzert und wie schon gesagt: beim nächsten Mal wieder hin!

1 Kommentar:

  1. Ich kann dem oben geschriebenem nur zustimmen! Ein voller Erfolg! Die Band ist einfach klasse und dieses Mal hatten sie, anders als in Hamburg letztes Jahr, richtig Spaß am Spielen.

    Und zu guter letzt gab es noch ein Photo mit Nicky Wire am Tourbus hinterm E-Werk. (durchs Absperrband gemogelt und schon kam er raus, der Gute! Er ist wirklich unglaublich nett!!)

    Nächstes Jahr wirklich wieder hin!!!! <3

    Yvonne

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