Sonntag, 9. September 2012

Beat On Cancer Festival @ Duesseldorf, Bar 95 (Pt. 2) 8.9.2012

Der zweite Abend des Festivals erbrachte, dass ein paar mehr Menschen gekommen waren. Aber unter dem Strich war es doch an dieser Stelle ein wenig enttäuschend. Lag es am Wetter...am Programm, das sonst noch in der Stadt stattfand...an der Lage der Bar 95? Wer weiß? Jedenfalls war es sonst wunderbar.

...können besser...
Als erstes spielten Cashbar Club. Es ist eine 90% Coverband. Ich hatte sie letztes Jahr schon als Support von TV Smith gesehen. Irgendwie ist die Band ambivalent. Musikalisch alles sicherlich gut - auch ein guter Sänger. Und trotzdem ist es einer jener Coverbands, die jemanden wie mich dann auch kalt lassen kann. Wobei ich damals den Duisburger Auftritt gut fand. Jetzt waren sie eher mau. Vielleicht lag es auch einfach an der Setlist. Wie dem auch sei: wenn ich eine Note vergeben müßte, dann würde nicht mehr als ein gerade noch befriedigend herausspringen. Vielleicht war es auch einfach ein schlechter Abend für die Band.

Nordlichter
Danach kamen die Hamburg Ramönes. Sie spielten - wie eben der Name schon sagt - zum größten Teil Ramones Songs...und auch eigene. Wie es Erik sagen würde: sie haben gegroovt. Will sagen: es ging in die Beine. Sie machten eigentlich alles richtig, so dass dieser Auftritt wirklich gut war. Aber eben auch eine der Bands, von denen ich mir nichts kaufen würde. Die eigenen Stücke sind ok, aber alleine wäre das auch zu wenig. In der Mischung mit den Ramones-Nummern war es aber unterhaltsam.

Höhepunkt des Abends
Der Höhepunkt an diesem Abend bestand für mich dann im Auftritt von Zwackelmann. Meine Güte: der ist ein Knaller. Allein der Name hat schon etwas. Er ist so jemand wie - bitte den Vergleich nicht zu bierernst nehmen - Funny van Dannen. Aber besser. Wo der irgendwann (wenigstens mich) nervt, könnte ich Zwackelmann sehr viel länger zuhören. Der Typ ist wirklich ein abgefahrener Typ, wenn er da selbstironisch mit der Gitarre steht und geistreichen Blödsinn von sich gibt. Ich hatte vorher von ihm nichts gehört. Allein sein Ruf eilte ihm voraus und ich werde in Zukunft danach Ausschau halten, wo er hier in der Umgebung auftreten wird.

Nun ja...
Dann kam eine Band, die sicherlich sympathisch ist...aber nicht unbedingt über den Status einer Schülerband hinauskommt: "Jet Girl and the Astromen". Sechs Stücke, die eher mau waren. Zudem als letztes eines von Neil Young. Den schätze ich gerade angesichts seiner Crazy Horse Projekte sehr: doch es war so, dass es irgendwie nicht reinpasste. Merkwürdige Band.

Armenia Bielefeld
Als letztes sah ich nur noch einen Teil von ZZZ Hacker. Meine Güte: die Typen sind abgefahren. Sicherlich sind die genial. Nur ist es nicht ganz mein Fall. Ihr Bielefelder Charme hat mich nicht ganz packen können. Da ich kaum geschlafen hatte, merkte ich, dass dann - gegen 1 Uhr - mein Akku gegen 5% angelangt war und ich überredete Erik, die Biege zu machen. So verpassten wir dann auch das Grande Finale: die Ramonas aus Bayern. Muss gut gewesen...das war mein Bett aber auch.

1 Kommentar:

  1. Hey, ho, ich bin der Sänger vom CA$HBAR CLUB. Nun, ich danke WIRKLICH für die sehr faire Kritik. Überhaupt ein guter Blog, den ich mir jetzt öfter angucken werde. Hut ab!
    Melde dich beim nächsten Konzert vorher, dann setzen wir dich auf Gästeliste. denn da spielen wir neue eigene Songs. Am besten schon für
    Freitag, 19. Oktober 2012.20:00
    TUBE DÜSSELDORF
    CA$HBAR CLUB & RAZORS


    https://www.facebook.com/#!/events/255751614538741/

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