Samstag, 27. April 2013

Samiam & Walter Schreifels @ Duesseldorf, Stone im Ratinger Hof 26.4.2013

Legende
Ich werde definitiv (zu) alt für diesen Laden. Was für eine Band immer erfreulich ist, wenn das Konzert ausverkauft ist. Was bei einem Laden wie dem Stone bedeutet, dass es klaustrophobisch wird. Nun leide ich nicht unter Klaustrophobie, aber ist echt ätzend, wenn ich es kaum schaffe, an die Theke zu kommen. Dabei hatte alles gut angefangen. Ich ergatterte einen wunderbaren Platz mit viel Überblick und guter Sicht auf die Bühne. Anfangs war es noch moderat gefüllt. Aber je mehr Leute in den Stone kommen und je mehr Leute anfingen zu qualmen, desto stickiger wurde die Luft. Und so wurde die Klimaanlage "angeworfen". Dummerweise stand ich so, dass ich das Gefühl hatte, dass mir jemand einen Fön in den Nacken hält...nur eben mit kalter Luft. Angesichts der Temperaturkapriolen des Tages bekam ich das Gefühl, mich eigentlich gleich halbkrank ins Bett legen zu können. Es war wirklich unangenehm.
Samiam
So ertrug ich den Support-Act: Walter Schreifels - obwohl der mir sehr gut gefallen hatte. Walter Schreifels ist ja ein "Name" in dem Genre und er trat allein mit E-Gitarre auf und hat um die 45 Minuten wunderbar unterhalten. Doof war eben nur, dass ich weniger und weniger auf ihn konzentrieren konnte, weil eben die Klimaanlage mir das Leben zur (eis)Hölle machte und ich auch kaum die Chance hatte, meinen Platz zu verändern. Nach dem Set kämpfte ich mich mühsam nach oben zur Theke und entdeckte, dass es da auch nicht sehr viel zugfreier war. So harrte ich da aus und erlebte noch einen Teil des Sets von Samiam, ohne die Band überhaupt zu sehen. Das Foto konnte ich nur mit sehr viel Verrenkung machen. Irgendwann verließ ich den Stone und trat in den Regen, der angenehmer als das Klima im Stone war und ging doch leicht frustriert nach Hause. Ich hatte mich auf dieses Konzert gefreut. Wobei der einzige Trost war, dass Samiam für mich auf Platte/CD interessanter klingen als live. Es ist ein Phänomen, dass das auf mehrere amerikanische Bands zutrifft. Nun denn. Immerhin war Walter Schreifels ziemlich gut gewesen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen