Sonntag, 28. Dezember 2014

Cryssis, Buster Shuffle & The Backyard Band @ Duesseldorf, ZAKK (27.12.2014)

Eifelpower
Das sollte der Jahresabschluss im Blick auf Konzerte werden. Von allen drei Bands hatte ich im Vorfeld nur Gutes gehört. Cryssis, die "Nebenbeschäftigung" von Vom, kannte ich über die beiden Alben und fand die Songs gut. Es ist keine dieser Bands, die mich vom Hocker hat. Es ist aber eine Band, die gute Stücke geschrieben hat und ich in vielerlei Hinsicht sympathisch finde.
Wie zu erwarten war, eröffneten The Backyard Band den Abend. Und das machten sie auf eine famose Art: die drei sehr jungen Musiker aus der Eifel ließen mit einer atemberaubenden Souveränität Bands wie Dr. Feelgood auferstehen und rockten für eine gute halbe Stunde das ZAKK. Das war beeindruckend. Vielleicht keine Band, von der ich mir Alben holen würde...aber eine Band, die live einfach saugut ist. Das hatte schon eine Klasse für sich.

Madness-Clone
Dann kamen Buster Shuffle aus London. In gewisser Weise ist die Band ein Madness-Clone. Das meine ich nicht negativ. Denn die Band machte das toll. Das einzige - auf meiner Seite liegende - Problem: ich bin kein großer Madness-Fan. Von all den Ska-Bands damals - zu denen Madness ja nur bedingt zählen - waren Madness diejenige, die ich am wenigsten mochte...oder: mit der ich am wenigsten etwas anfangen konnte. Daher kann ich zum Auftritt von Buster Shuffle nur sagen: sie waren gut - und: es war nicht wirklich mein Ding. So war am Besten noch das Specials Cover, das sie spielten.

Cryssis
Cryssis waren der Hauptact. Wie schon gesagt: eine sympathische Band. Diesmal mit Mr. Schneider am Bass - die musikalische Allzweckwaffe Düsseldorf...jemanden, den man gefühlt mit jedem auf die Bühne stellen kann und der dabei dann eine sichere Bank ist. Aber was soll ich sagen: es hat mich nicht umgehauen. Ich muss auch gestehen, dass ich nicht den ganzen Set erlebt habe. Aber ich gehörte einfach zu den wenigen, die da standen und irgendwann der eigenen Müdigkeit den Vorzug gaben. Vielleicht war es jetzt nach den doch ziemlich anstrengenden Tagen einfach zu viel. Wenn überhaupt ein Kritikpunkt: ein Stück zweimal hintereinander zu spielen...wegen einer Filmaufnahme...das ist dann doch komisch...wobei das Stück ok war.

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