Montag, 10. August 2015

Rebellion Festival 2015 - Unter dem Strich

Was waren die Highlights?
Was waren die Enttäuschungen?
Was waren die Überraschungen?
Was habe ich verpasst?
Was gibt es noch Unnötiges zu sagen?

Bei den Highlights tue ich mich schwer. Aber trotzdem ein Versuch:
Am Donnerstag war es klar "TV Smith and the Bored Teenagers".
Am Freitag wähle ich "The Damned", weil an diesem Auftritt an sich alles klasse war. Aber es ist an sich nicht gerecht, weil an diesem Tag soviel andere tolle Band mehr als überzeugten.
Am Samstag ist es ähnlich schwierig und ich wähle "The Chords".
Und der Sonntag ist abonniert für "The Terraces".

Die Überraschungen waren folgende:
Da ist "Snuff" zu nennen, die ich eindeutig nicht auf dem Schirm hatte und wo ich eher das Vorurteil hatte, dass das nichts wäre.
Die "Newtown Neurotics" waren insofern eine Überraschung, als dass ich nach dem schlechten Auftritt vor vier Jahren keine Hoffnung hatte, dass das gut werden könnte.
Auch "The Chords" überraschten mich. Allein schon deswegen, dass ich nicht gedacht hätte, dass mich diese Band so umhauen würde.

Enttäuschungen gab es folgende:
Da sind "The Rezillos"zu nennen - und "The Boys". Mehr nicht.

Verpasst?
Da ist einiges zu nennen! Was aber angesichts dessen, was ich sehen konnte, nicht schlimm ist.
Ich hätte gerne "Zounds" und "The Mob" gesehen. Die einen waren am Sonntag zu spät und die anderen spielten fast zeitgleich zu den Newtown Neurotics. Die "Boomtwon Rats" hätte ich ja an sich gerne gesehen, aber die waren ziemlich mies - so wie wohl auch "The Buzzcocks". Und "Chelsea" waren auch definitiv zu spät.
Und ich habe "TV Smith" mit seinem Solo-Auftritt verpasst. Hatte ich Tim noch am Mittag gesagt "Bis heute Abend…" konnte ich das nicht einhalten…ich war einfach durch.

Was gibt es noch zu sagen?
Ach ja, dass ich am Sonntag noch ein wenig von "Vice Squad" sah und dass von der "englischen Doro" alles andere als angetan war - dass "Maid of Ace" einmal pünktlich ihren Set begonnen haben (in Düsseldorf kamen sie zweimal zu spät) wobei ich leider nur eine Viertelstunde davon mitbekommen habe. Dass die aus Florida kommende Band "Victim of Circumstance" dann doch öde waren und ich nach zehn Minuten ging - und dass mir "Electric River" zu rockig waren und ich daher nach dem zweiten Stück ging.

Nächstes Jahr werde ich nicht nach Blackpool fahren können. Einerseits schade, weil es einfach ein brillantes Festival ist und es immer die Gelegenheit bietet, nette Menschen zu treffen. Anderseits ist es auch nicht schlimm. Vier Tage sind auch eine harte Nummer. Jedenfalls bin ich dankbar für diese Tage hier. Coole Zeit!

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