Samstag, 8. August 2015

Rebellion Festival @ Blackpool, Wintergardens 7.8.2015 (Pt. 1)

Der Tag fing mit einem gemeinsamen Pub-Besuch an. Nachdem dort das Becks-Blue ausgegangen war, ging ich zum Wintergardens.

Nebenjob
Hierbei schreibe ich erst einmal etwas über die Bands, die ich nicht komplett sehen wollte/konnte: als erstes spielten „The Straps“ im Casbah. Abgesehen davon, dass das Casbah als Konzertplatz nicht besonders gut ist, kam hinzu, dass der Sound echt grottig war...was eben an dem Ort – einem Parkplatz – liegt. The Straps kenne ich von ihrem ersten Album. An sich eine tolle Band. Aber die Mischung aus schlechtem Sound und aus einem irgendwie lahmen Auftritt, brachte mich dazu, nach ca. 15 Minuten in den Merch-Bereich zu gehen, um in aller Ruhe die Ruts-Biographie zu kaufen.
Später sah im Empress Ballroom noch einen Teil einer Band namens „King Prawn“ und das gefiel mir sehr gut. Witzig war, dass einer von Sonic Boom Six mitspielte. Die Band erinnerte mich teilweise an The King Blues – aber mit sehr viel mehr Ska/Reggae-Anteilen. Sehr interessant. Leider hatten die hinterher keinen Merchstand, so dass ich gar nicht weiß, ob die eine CD o.ä. herausgebracht haben.
Danach spielten „Peter and the Testutube Babies“: es war klar, dass ich den Set nicht ganz sehen konnte, da ich zu den Cyanide Pills wollte. Auffallend war, dass nicht der eigentliche Drummer zu sehen war, sondern Beano, der schon bei den Outcasts ausgeholfen hatte. Hmmm. Und auch wenn er ein sehr guter Drummer war, klang das alles irgendwie nicht rund. Es mag auch daran liegen, dass alle Beteiligten beim Festival zeitgleich jeweils Stage-Manager sind und eben dieser Auftritt mal so zwischendurch gemacht werden musste. Es war nicht schlecht – eben holprig.
Vielleicht die größte Enttäuschung an diesem Tag waren „The Rezillos“. Im Pavilion spielten die Schotten. Der Sound war ungewöhnlich schlecht für diesen Konzertraum. Aber das war nicht das eigentlich Problem. Ich liebe die Rezillos. Aber: all das Charmante, all das Dynamische war gewichen – wie weggeblasen. Es wurde mehr recht als schlecht der Set runtergespielt. Schlechte Routine. Ich ging nach 20 Minuten und erinnerte mich daran, dass mein Freund Martin Ähnliches vor einigen Wochen erzählte, als er die Band Support für die Stranglers sah.

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