Mittwoch, 11. Mai 2016

The Coathangers @ Cologne, Tsunami Club (10.5.2016)

Kleiderhaken
Es ist doch immer gut, zu verfolgen, welche Bands andere mögen. So wurde ich durch Facebook auf diese Band aus Atlanta aufmerksam. Die Coathangers sind derzeit ein Frauentrio aus Atlanta. Vom Stil her geht es in Richtung "Garage Punk". Wie dem auch sei: über die Bandcamp-Seite hörte ich mir die Veröffentlichungen der drei Frauen an und war ziemlich begeistert. Als ich dann auch YouTube ein Live-Video ansah, walklar, dass ich mir diese Band angucken musste. Sie spielten an diesem Dienstagabend im Tsunsami Club in Köln. Ich war da vorher noch nie gewesen. Es ist wirklich ein netter Club, der Platz hat für ca. 120 Menschen. Die Hälfte davon war am Ende anwesend. Und erfreulicherweise spielte auch keine Vorband, so dass die Coathangers kurz nach 21.00 anfingen. Da ich recht früh da war - und auch das Glückhafte einen Parkplatz zu ergattern, für den ich nur 2 Euro berappen musste - bekam ich noch ein Interview mit der Band mit, dass für den informativen Blog gaesteliste.de geführt wurde. Das was ich mitbekam war, dass die Band einfach Spaß hat und sucht ... und eben speziell Deutschland mag. Das war dann bei dem einstündigen Auftritt mehr als zu merken. Der Set war energiegeladen. Das neu erschienene Album "Nosebleed Weekend" wurde zur Hälfte gespielt und es machte mehr als Spaß zu sehen, wie die drei da auf der kleinen Bühne spielten. Ich stand ziemlich weit vorne - zusammen mit Martin, von dem ich eben wußte, dass die Band überhaupt auf Tour ist. So konnte ich aus nächster Nähe beobachten, mit welchem Drive und mit welcher Spielfreude die drei da agierten. Das anwesende Publikum nahm das dankbar auf, auch wenn eine Person vor mir nach jeden Lied wie am Spieß sehr, sehr laut schrie...was dann doch irgendwann (ab dem ersten Mal!) ein wenig nervte. Mit Ironie (gepaart mit Genervtheit) meinte dann die Gitarristin auch, die Frau solle doch am Besten in einer Metal Band singen. Ein Höhepunkt ist bei diesem tollem Set kaum auszumachen. Wenn ich aber wählen würde, dann das grandiose "Squeeki Tiki", das als Letztes vor den Zugaben gespielt wurde. Die Zugaben brachten dann noch einen eifrigen Instrumenten-Tausch, so dass jede am Ende malm Schlagzeug saß, Bass oder Gitarre gespielt hatte. Hammer!


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