Freitag, 24. Juni 2016

Pennywise, Good Riddance & Siberian Meat Grinder @ Duesseldorf, ZAKK (23.6.2016)

Laaaaaannngweilig!
Fange ich mit dem einzig Positiven an...man sollte ja auch immer das Nette sehen: ich hatte das Glück, auf der Gästeliste zu stehen. Und auch positiv zu erwähnen ist, dass die Konzerte von Beer & Music von der Orga und das bedeutet dann speziell im Blick auf den Zeitablauf immer super organisiert sind. Hmmm. OK: es war ausverkauft! Gut für den Veranstalter und für das ZAKK - an einem Abend, der bisher der heißeste in diesem Jahr war. Das war es dann aber auch. Es spielten drei Bands. Interessiert haben mich an sich vor allem Pennywise. Vor einigen Jahren haben ich das Album "All or Nothing" bekommen und ich finde das wirklich sehr gut. Aber ich sollte sehr enttäuscht werden. Und das lag nicht an den beiden Supportbands. Zuerst spielte eine russische Band mit Namen "Siberian Meat Grinder". Es war eine Mischung aus Metal und Punk mit einer Brise HipHop. Zwei Sänger mit Böse-Männer-Masken flößten eher durch schlechte Musik Angst ein. Absurd wurde es dann, als einer der Sänger sich seinen Fotoapparat - wohl zwecks Erinnerungsfotos - nahm und das letzte Drittel des Sets damit auf der Bühne rumhoppelte.
Dann kamen "Good Riddance". Effektiv waren die Amerikaner noch die beste Band an diesem Abend. Aber nur relativ. Wieder einer dieser Bands, die auf Vinyl vielleicht noch einen gewissen Charme besitzen, sich aber mit so vielen anderen amerikanischen "Melodic-Hardcore-Bands" im Pool der Gleichförmigkeit tummeln. Immerhin war der Sound sogar ok. Aber hängengeblieben? Nichts!
Danach dann Pennywise. Der Sound wurde deutlich schlechter. Aber auch die Band spielte einfach mies. Zeichnen sich gerade amerikanische Bands meist dadurch aus, dass sie auf den Punkt spielen können, fehlte das bei Pennywise vollkommen. Und so war es schlicht und einfach ein langweiliger Brei. Nach einer guten halben Stunde hatte ich genug und fuhr mit dem Fahrrad nach Hause. Über Düsseldorf bot sich da ein eindrückliches Schauspiel: Wetterleuchten bis zum Abwinken. War so ein bisschen wie bei Herr der Ringe im Blick auf den Schicksalsberg. Passte irgendwie zu diesem 23. Juni 2016.

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